Vitaminpräparate: Stand der Wissenschaft

Einen guten Überblick über den Stand der Forschung bezüglich Nutzen und Risiko von Vitamin-Supplementen findet sich auf den Seiten von Enutrio.
Fazit:
Man kann mit so genannten Nahrungsergänzungsmitteln natürliche Vitaminquellen nicht ersetzen. Vitamine wirken am besten im natürlichen Verbund und nicht als isolierte Präparate. Außerdem bergen die Supplemente Risiken, die von den Herstellern gerne verschwiegen werden. Wer sich ausgewogen ernährt, braucht keine Vitaminpillen.

Leider:
Während im Beitrag die Supplement-Industrie kritisiert wird, wirbt man am Anfang und am Ende des Artikels munter für “hochbioaktive Vitamine”, “wertvolle Vitalstoff-Formeln” und “hochaktive Herz-Vitamine”. Einen Klick weiter steht der Leser mitten im Vitamine-Onlineshop. Auch wenn es sich bei der Werbung um automatisierte Google-Anzeigen handelt, will das nicht so recht zusammenpassen. Was meinen Sie?

4 Responses to “Vitaminpräparate: Stand der Wissenschaft”

  1. Majbritt Larsen Says:

    Tja, das ist der Preis, den man wohl zahlen muss, wenn man kostenlose Informationen moechte. Klar ist diese Art von Werbung nicht immer ideal, aber wenigstens deckt sie (hoffentlich) die Kosten, die durch die Webseite entstehen.
    Ich freue mich auch nicht ueber jedes Buch, dass mein Amazon-Widget meinen Lesern verkaufen moechte…

  2. willi Says:

    Ja, das ganze designer-food , da gibt es schon erstaunliches:
    http://www.kaeseplatte.com/kase-und-gesundheit/phytosterine-im-kase
    aber ob das alles zu unserem Nutzen ist ??

  3. willi Says:

    ..oder das functional food, hier etwas Begriffserklärungen:
    http://www.kaeseplatte.com/kase-und-gesundheit/functional-food-ein-versuch-der-begriffsklarung

  4. Mynetfair Says:

    Naja, für die Auswahl der Google AdSense-Anzeigen ist nicht die Seite selbst, sondern das Google-Netzwerk verantwortlich. Das kann man denen nicht ankreiden…

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